Die Vereinsgeschichte
 

Mit der Auflösung des Skiclub Säuliamt waren es im Jahr 1984 fast ausschliesslich Italiener der ersten Generation, welche den SCI CLUB ITALIANO AFFOLTERN AM ALBIS kurz SCIA gründeten. Sie liebten die Natur, die Berge und die Kameradschaft. Die Pioniere waren Natale Cea, Gimmi Oliveri, Nicola Papapietro, Franco Perin, Carlo Razza, Renato Vallini und Primaldo Vergari zusammen mit der damals erst 18-jährigen Patrizia Maffi. Das Vereins-Label entstand der künstlerischen Feder von Flavio Petta.

Es wurden Statuten geschrieben, eine familienfreundliche Lokalität gefunden und einen Skischulbetrieb mit clubinternen (Amateur-)Skilehrern aufgenommen. Dank der Unterstützung des renommierten Gruppo alpinistico italiano Winterthur GAIW wuchs die Mitgliederzahl von Jahr zu Jahr. Bereits nach wenigen Jahren zählte der junge Verein gegen 200 Mitglieder.

 

 

Als sonntägliches Domizil wählte man die autofreie Ortschaft Stoos auf 1300 Meter über Meer oberhalb Brunnen und Schwyz. Das Angebot des Stoos überzeugt: Kinderfreundliche Infrastruktur, schöne Pisten, Winterwanderwege und Routen zum Schneeschuhlaufen, soweit das Auge reicht. Und dies alles umgeben von einer idyllischen Bergwelt, hoch über dem Nebelmeer.

 

Zum Personal der Bergbahnen sowie zum örtlichen Gastgewerbe hat man eine sehr gute Beziehung aufgebaut. Von Beginn weg und bis heute kann man die gesamte Wintersport-Ausrüstung über die Saison in abgeschlossenen Räumen deponieren. Und ein weiterer Vorteil: Die Heimfahrt am Abend zurück ins Säuliamt dauert nur 30 Minuten.

 

Wintersport mit der ganzen Familie kann das Portemonnaie erheblich strapazieren. Beim SCIA war es von Anfang an der Grundgedanke, dass sich möglichst viele Familien diesen "Luxus" leisten können. Der Unterricht beim Skiclub aus Affoltern ist für Mitglieder daher sehr preiswert gehalten. Sie profitieren zudem von reduzierten Angeboten bei den Bergbahnen.

 

Auch fortgeschrittene bis sehr gute Fahrer finden beim SCIA Freude und Freunde. Nach Einführung der Snowboardkurse Mitte der Neunziger-Jahre wurde etwas später zusätzlich eine Fun/Carving-Klasse angeboten: Das höchste aller Gefühle für fortgeschrittene Skifahrerinnen und Skifahrer. 

 

Kein Wunder also, dass Sonntag für Sonntag weit über 100 Personen dem Nebel im Unterland entfliehen, um auf dem Stoos das spezielle Ambiente zu geniessen.

 

 
 

Die Wintersaison beginnt Mitte Januar, dauert sieben Sonntage und endet mit dem Mitgliederfest Ende März. Eingeschrieben sind jeweils an die neunzig Schüler, die sich auf ca. 13 Klassen verteilen. Die jüngsten Schüler sind fünf Jahre jung und die ältesten sind über vierzig! Im Sommer werden Aktivitäten wie Wasserski,  Bergwanderungen und andere Abenteuerausflüge durchgeführt.

 
 

 

 

Der SCIA besteht natürlich nicht nur aus Italienern. Es sind seit Beginn her viele Schweizer, die sehr aktiv am Clubleben teilnehmen.  Über die Jahre ist der SCIA ein Verein verschiedener Nationalitäten und Kulturen geworden.  

 

 

 
 

 

 

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